Mit neuen Schutzmaßnahmen Kinder im Internet schützen

Kinder, Schutzmaßnahmen

Mit neuen Schutzmaßnahmen Kinder im Internet schützen

Das Internet bietet den Kindern viele Möglichkeiten. Genauso gut enthält es allerdings auch viele Risiken und Gefahren. Um die Kinder angemessen schützen zu können, haben Eltern viele Optionen, die sie auch ausschöpfen sollten. Nachfolgend werden die Gefahren und die Schutzmöglichkeiten näher dargestellt.

Phishing und Spam

Phishing und Spam stellen eine hohe Gefährdung für Kinder da. Immer wieder werden über Chats oder E-Mails Links versendet und weitergeleitet. Werden diese Links angeklickt, kann es zu einer Übertragung von Schadprogrammen kommen oder aber es können Daten ausgespäht werden. Letztlich sollte mit dem Umgang und der Weitergabe einer E-Mail Adresse zurückhaltend umgegangen werden. Darüber hinaus sollten Links von nicht bekannten Absendern oder Webseiten gar nicht erst geöffnet werden. Eine E-Mail, bei der der Absender unbekannt oder widersprüchlich ist, sollte ebenfalls nicht geöffnet werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Einstellungsmöglichkeiten des E-Mail Anbieters zu nutzen, um Spam gleich von vornherein aussortieren zu lassen.

Schadprogrammen nicht zum Opfer werden

Schadprogramme, die durch eine ungeeignete Firewall gelangen und Antivirenprogramme, die nicht ordnungsgemäß upgedatet werden, bergen ein großes Gefahrenpotential für das elektronische Gerät, mit dem im Internet gesurft wird. Die Kriminalität im Internet kennt kaum Grenzen. Schnell klicken Kinder bunte Symbole oder auch Links an, die dann die Schadprogramme auf den jeweiligen PC bringen. Bösartige Programme infizieren den PC mit Würmern, Viren oder Trojanern. Hierdurch können Daten, Spiele oder Fotos auf dem PC vernichtet werden. Kinder sollten hierauf aufmerksam gemacht werden. Parallel dazu müssen immer wieder Updates auf dem PC installiert werden, damit es zu derartigen Schädigungen gar nicht erst kommen kann. Zusätzliche Schutzprogramme bieten bei optimaler Pflege den besten Schutz.

Schutz der persönlichen Daten

Den besten Schutz vor kriminellen Angriffen aus dem Internet bietet immer ein restriktiver Umgang mit den persönlichen Daten. Namen, Adressen, Telefonnummern oder E-Mail Adressen sollten nur dann über das Internet geteilt werden, wenn sehr sicher ist, wo die Daten hingehen. Denn alle Eingaben und das Teilen von Mitteilungen vergisst das Internet nicht. Sie sind vorhanden und können immer wieder von Kriminellen zu den jeweiligen Zwecken genutzt werden. Auch die Nutzung von Apps oder Spielen wird im Internet gespeichert. Der Sinn und Zweck derartiger Speicherungen kann unterschiedlich sein. Kinder sollten insofern sensibilisiert werden, damit keine unvorsichtige Preisgabe von Daten erfolgt. Insbesondere Fremden gegenüber sollten keine persönlichen Daten leichtfertig herausgegeben werden. Generell sollten immer nur vertrauenswürdige Quellen aus dem Internet genutzt werden. Darüber hinaus können die richtigen Passwörter ebenfalls dabei helfen, Daten zu schützen und zu sichern. Passwörter sollten zudem gestreut sein und auch immer wieder erneuert werden.

Bankdaten im Internet

Heruntergeladene und genutzte Apps können dazu führen, dass es zu unübersichtlichen Kosten kommt. Aus diesem Grund sollten Bezahlmöglichkeiten, wie beispielsweise Kreditkartendaten, in App Stores eingeschränkt werden. Bestenfalls werden gar keine Bezahldaten hinterlegt. Kinder sollten insoweit sensibilisiert werden, dass das Herunterladen von Apps oder anderen Downloads zu hohen Kosten führen kann.

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