Twitter-Algorithmus bevorzugt schlanke, junge Gesichter mit heller Haut

Twitter-Algorithmus bevorzugt schlanke, junge Gesichter mit heller Haut

 

Twitter ist bestrebt, seine Plattform weiter zu verbessern und trotz seines langsamen Wachstums in den letzten Jahren eines der meistgenutzten sozialen Netzwerke zu bleiben. Jetzt fügte das Netzwerk des kleinen blauen Vogels ein Belohnungsprogramm hinzu, das ins Leben gerufen wurde, um potenzielle Schäden seines Bildbeschneidungsalgorithmus zu ermitteln, und bestätigte das Vorhandensein von Voreingenommenheit, da er Bilder von hellhäutigen, jungen und weiblichen Personen bevorzugt.

Twitter hat die Ergebnisse eines Bounty-Programms zur Verbesserung seines Algorithmus für den Bilderfang bekannt gegeben, das Hacker dazu ermutigt hat, den potenziellen Schaden herauszufinden, den er verursachen könnte. Die Gewinner, die am Montag auf der DefCon vorgestellt wurden, haben eine neue Perspektive für die Bewältigung des Problems unbeabsichtigter Schäden und Möglichkeiten der Ausnutzung des Algorithmus aufgezeigt, wie das Unternehmen in dem sozialen Netzwerk erklärte.

Wie die Website La Nacion berichtet, zeigte sich, dass der Algorithmus „reale Vorurteile und soziale Schönheitserwartungen verstärkt“ und Gesichter von Menschen mit heller, warmer, weicher, jüngerer und weiblicherer Haut bevorzugt. Die zweite zeigte, dass der Algorithmus die Marginalisierung bestimmter sozialer Gruppen wie älterer Menschen und Menschen mit Behinderungen, die von den Fotoausschnitten ausgeschlossen wurden, fortsetzt.

Drittens erkannte Twitter Arbeiten an, die auf zweisprachigen Memen basierten, wobei der Algorithmus Memen mit lateinischem Text gegenüber arabischem Text bevorzugte, was sich auf die sprachliche Vielfalt auf der Plattform auswirkte. Eine innovativere Arbeit wurde auch bei einem Emoji-Vorschlag gewürdigt, bei dem der Algorithmus in Sets, in denen ein Emoji durch verschiedene Hauttöne dargestellt wurde, diejenigen mit heller Hautfarbe bevorzugte.

Wer fand es heraus

Ein Schweizer Student namens Bogdan Kulynych fand dies heraus. Er fand dies heraus, nachdem er Deepfake-Techniken zur automatischen Erzeugung verschiedener Gesichter eingesetzt hatte. Mit dem Algorithmus zerschnitt er dann Bilder, um zu prüfen, wie sie reagierten. Und die Ergebnisse zeigen eindeutig eine Diskriminierung.

Nach Ansicht der Wettbewerbsjury spiegeln die gefundenen Verzerrungen die Verzerrungen der Menschen wider, die zu den Daten beigetragen haben, mit denen das algorithmische Modell, das die Bilder zerlegt, trainiert wurde.

Der fragliche Wettbewerb fand auf der Defcon statt, einer Computersicherheitskonferenz, die letzte Woche in Las Vegas abgehalten wurde. Im Mai letzten Jahres kündigte Twitter an, den Algorithmus der künstlichen Intelligenz nicht mehr zu verwenden.

Schließlich wird es möglich sein, sich mit Apple- oder Google-Konten anzumelden.

Nun bietet Twitter seinen Nutzern zwar einen optimalen und mehr oder weniger zuverlässigen Service, aber auf der technischen Seite hat das Unternehmen noch einige Schulden zu begleichen. Seit mehreren Jahren fordern die Internetnutzer das soziale Netzwerk auf, ihnen beispielsweise die Möglichkeit zu geben, einen „Tweet“ zu bearbeiten, auch nachdem er veröffentlicht wurde, oder die Möglichkeiten, sich auf der Plattform anzumelden, leichter zugänglich zu machen.

Wie die Website Infobae berichtet, verfügen die meisten sozialen Netzwerke, insbesondere die bekanntesten, über ein Registrierungs- und Anmeldesystem, bei dem es nicht notwendig ist, die persönlichen Daten einzeln einzugeben, um ein neues Konto zu erstellen oder sich einzuloggen, sondern es gibt eine Option, mit der man sich über das Google-Konto oder die berühmte Apple ID verbinden kann.

Dieses Tool ist sehr nützlich, da viele Menschen es vorziehen, mehrere Profile von verschiedenen Plattformen mit einem einzigen Konto, entweder bei Google oder Apple, zu verbinden und so ihre Informationen auf einer einzigen Website zu zentralisieren. Es birgt jedoch auch einige Gefahren, insbesondere im Falle eines Kontohacks, obwohl viele bereit sind, sich dieser Situation zu stellen.

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